
Risikogruppen für Hellen Hautkrebs
Ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs besteht in der Einwirkung von UV-Strahlen. Im Vergleich mit der Normalbevölkerung gehen manche Menschen aber ein größeres Risiko ein als andere.
- Familienanamnese – Das Risiko, an einem kutanen Melanom (Hautkrebs) zu erkranken, ist mehr als doppelt so hoch, wenn es in der näheren Verwandtschaft (Elternteil, Bruder, Schwester, Kind) bereits Erkrankungsfälle gab. Eigene
- Krankheitsgeschichte - Hautkrebs steht in engem Zusammenhang mit Sonnenbestrahlung. Es handelt sich dabei um einen sich selbst verstärkenden, kumulativen Prozess, der ganze Hautbereiche betreffen kann. Eine vormalige Hautkrebsdiagnose zeigt, dass die betroffene Haut ein erhöhtes Risiko in sich trägt, erneut einen Hautkrebs zu entwickeln.
- Immunsuppression – Ein gesundes Immunsystem ist in der Lage, entartete Hautzellen aufzuspüren und zu entfernen. Wenn das Immunsystem unterdrückt wird, fehlt ihm dieser Schutz und es besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich eine krankhafte Zelle in einen lebensbedrohlichen Krebs entwickelt. Eine Vielzahl von Krankheiten oder Medikamenten kann Ihr Immunsystem beeinflussen. Wegen der Medikation ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Transplantationspatient an Nicht-Melanomhautkrebs zu erkranken, 100 Mal höher ist als in der Normalbevölkerung. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach den Wirkungen oder Nebenwirkungen der Ihnen verschriebenen Medikamente.
